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IoT in Review – 2018 und ein Ausblick auf 2019

8. Mrz 2019

Was im letzten Jahr in der IoT Welt geschah und die Trends für 2019

Laut IoT Analytics gab es zum Ende des Jahres 2018 weltweit circa 7 Milliarden verknüpfte IoT Geräte – Tendenz stark steigend. So werden bis 2025 circa 22 Milliarden verknüpfte Geräte erwartet.

Viele Branchen nutzen inzwischen IoT und setzen vor allem auf die technische Verknüpfung von Geräten. Prognosen erwarten die höchste jährliche Wachstumsrate der IoT Ausgaben von 19% im Zeitraum von 2017 bis 2022 im Verbrauchersektor, gefolgt von der Versicherungs- und Gesundheitsbranche. Bei der Betrachtung von absoluten Zahlen liegen das produzierende Gewerbe sowie die Transportbranche mit erwarteten Ausgaben von jeweils 150 Millionen US-Dollar im Jahr 2022 vorne.

Betrachten wir diese Tendenzen im Ganzen, ergeben sich Prognosen von jährlichen Wachstumsraten von 13,6% im Zeitraum von 2017 bis 2022. Dies führt zu erwarteten jährlichen IoT Ausgaben von 1,2 Billionen US-Dollar in 2022.

So ist es nicht verwunderlich, dass laut Statista fast 90% der Geschäftsführer in den Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranchen angeben, dass das Internet of Things ein kritischer Faktor in ihrem Unternehmen ist. Gartner erwartet zudem, dass bis 2023 jeder CIO für mehr als drei Mal so viele IoT Endpunkte verantwortlich ist, als in 2018.

Dieser Ausblick verdeutlicht die Relevanz des IoT, nicht nur für einzelne Branchen, sondern für die gesamte Wirtschaft. In 2019 werden Unternehmen daher bestehende IoT Trends weiterverfolgen. Wir werden aber auch weitere innovative Anwendungsmöglichkeiten des IoT beobachten können. So wird IoT vermehrt eine alltägliche Rolle einnehmen – zuhause und im beruflichen Leben.

5G – neue Dimensionen der Konnektivität

Die neuen Konnektivitäts-Standards wie LoRaWAN oder 5G, kommen im Verbrauchersektor an. So hat Verizon Communications bereits im Oktober 2018 in 4 US Städten (Los Angeles, Houston, Indianapolis und Sacramento) ihr 5G Netzwerk gestartet.

Im Dezember 2018 zogen drei koreanische Anbieter zeitgleich nach und starteten ihre kommerziellen 5G Netzwerke. In der Anfangsphase werden diese Netze nur für Unternehmenskunden angeboten und die Abdeckung ist auf einige Teile der größeren Städte beschränkt. Ziel ist allerdings die flächendeckende Ausbreitung der Abdeckung.

Es kann davon ausgegangen werden, dass 5G und andere innovative Konnektivitätsstandards (z.B. LPWAN) auch im Jahr 2019 weiter an Momentum gewinnen und flächendeckender zum Einsatz kommen werden.

Smart Cities und Mobilität

Großstädte sind heutzutage Zuwanderungsmagneten und die stetig steigende Population bringt weitere Infrastrukturprobleme mit sich. Vermehrt werden IoT Lösungen genutzt, um auf innovative Art und Weise die Missstände, vor allem im städtischen Verkehr, zu verringern.

Beispielsweise wird in Somerville im Ballungsraum Boston das pilotierte Parken erprobt. Autofahrer steigen vor dem Parkhaus aus und das Fahrzeug fährt autonom zum freien Parkplatz. Die Betreiber sparen so, trotz der weiteren Nutzung von herkömmlichen Parkflächen in Kombination mit selbstparkenden Autos, mehr als ein Viertel der Fläche ein.

So verwundert es kaum, dass alternative Fortbewegungsmittel immer mehr im Fokus des IoT stehen. Diverse Sharing-Ansätze sind bisweilen schon in Städten implementiert. Vergleichsweise neu dazu kommen Ansätze wie eScooter mit Sharing Systemen. Aufgrund von akutem Platzmangel in den Städten wird erwartet, dass diese IoT-enabled Lösungen in der Zukunft eine noch größere Rolle spielen werden.

IoT im Gesundheitswesen

Auch im Bereich des Gesundheitswesens ist der Durchmarsch vernetzter, intelligenter Lösungen vermehrt zu beobachten. So kann bereits seit längerem durch Telemonitoring der Zustand eines Patienten kontrolliert werden, ohne dass die behandelnden Kräfte im gleichen Raum sein müssen.

In den letzten Jahren kamen zum Beispiel auch smarte Diabetes Monitoring Systeme auf den Markt, die es den Patienten erlauben ihre aktuellen Werte über ihr Smartphone zu beobachten. So haben auch Krankenkassen inzwischen eigene Apps entwickelt die diese Tracking Funktionalität beinhalten und mit bluethoothfähigen Blutzuckermessgeräten verknüpft werden können.

Außerdem sind in vielen Europäischen Städten und Gemeinden vernetzte Rettungswagen bereits State-of-the-Art.

Die Anwendungsmöglichkeiten von IoT im Gesundheitswesen sind divers und es stellt sich derzeit so dar, als ob die Entwicklung von intelligenten Lösungen in diesem Bereich auch in den nächsten Jahren wegweisende Veränderungen und Verbesserungen bringen werden.

Industrial IoT – die neue Norm der Industrie

Das Wachstum im Bereich der industriellen Nutzung hat auch im Jahr 2018 der Verbreitung von IoT einen wichtigen Schub gegeben. Für die Zukunft wird erwartet, dass das Industrial IoT im Jahr 2030 zusätzliche 14,2 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beiträgt. Laut Berechnungen von Accenture könnte das für Deutschland ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um circa 700 Millionen US-Dollar bedeuten.

Viele Unternehmen haben im letzten Jahr festgestellt, dass Investitionen in industriespezifische Anwendungsfälle unumgänglich sind. So setzen sie inzwischen zum Beispiel auf die Entwicklung von KI Lösungen, aktuell vor Allem auf selbstlernende Ansätze wie Machine und Deep Learning.

Außerdem liegt weiterhin ein großes Augenmerk auf der Verbesserung von Produktionsprozessen mit Hilfe der Vernetzung der Anlagen untereinander. Im produzierenden Gewerbe wird nach wie vor viel in Automation und Monitoring investiert. Zudem kommen z.B. auch automatisierte Ansätze zur Vorhersage von nötigen Wartungen. Für das kommende Jahr und darüber hinaus können wir erwarten, dass die Nutzung von IoT in der Industrie weiter ausgebaut wird und neue Anwendungsmöglichkeiten entwickelt werden.

IoT Plattformen und Hybrid/Multi Clouds

Im letzten Jahr war ein großer Durchbruch in der Adaption von IoT Plattformen zu verzeichnen. Dabei setzen sich zunehmend die großen Anbieter wie AWS, Microsoft und Google durch. Auch Netzwerkausrüster versuchen, sich hier als Schaltzentrale zu platzieren und eine „All-in-One“-Plattform zu realisieren. Spezielle Anwendungsfälle werden zudem oft von einigen bis vielen Nischenanbietern bespielt.

Die Nutzung zentraler IoT Plattformen erlaubt es Unternehmen, flexibel und agil neue Anwendungsfälle zu testen. Sie können so ihre Applikationen in standardisierten Toolchains entwickeln, deployen, vernetzen und verwalten. Im nächsten Jahr wird der weitere Anstieg der Nutzung von IoT Plattformen und die intensivere Nutzung von industriespezifisch konfigurierten Plattformen erwartet.

Als zentraler Anwendungsfall der IoT Plattformen ist die Nutzung von Cloud-Diensten schon jetzt nicht mehr aus der Wirtschaft wegzudenken. Bereits 2018 entfiel die Hälfte aller IT-Ausgaben auf die Cloud. IDC prognostiziert außerdem einen starken Anstieg dieses Anteils für 2019. Es wird erwartet, dass bis 2020 sogar 60 Prozent der gesamten IT-Infrastrukturausgaben und bis zu 70 Prozent der Ausgaben für Software, Services und Technologie auf die Cloud entfallen.

Für 2019 kann erwartet werden, dass die Nutzung von Hybriden- oder Multi-Cloud-Strategien an Fahrt aufnimmt. Um in diesem dynamischen Feld den Überblick zu behalten und die neuen Cloud-Strategien zweckmäßig einzusetzen, ist eine anbieterunabhängige Beratung von Vorteil.

IoT- Sicherheit als Barriere

Wie auch im vorigen Jahr steht die Sicherheit von IoT-Endgeräten und Systemen weiterhin im Blickpunkt vieler Diskussionen. IoT-Endgeräte der neueren Generation sind inzwischen mit wesentlich höheren Sicherheitsstandards ausgestattet. Geräte älterer Generationen allerdings stellen weiterhin ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sorgen bei Kunden für Versicherung.

Daher ist zu vermuten, dass Hersteller im nächsten Jahr ihre Investitionen in die Entwicklung von Sicherheits-Features und einen entsprechenden Marketingfokus erhöhen werden, um Kunden ihre Verunsicherung in Bezug auf die Sicherheit ihrer Geräte zu nehmen.

Die Nutzung von Blockchain als neue Hoffnung für die Lösung der IoT-Sicherheitsproblematik ist in 2018 schon angelaufen und gewinnt an Relevanz für die kommerzielle IoT Nutzung. So haben z.B. Bosch und Volkswagen in 2018 IoT Projekte mit IOTA angestoßen. Ein möglicher Anwendungsfall den Volkswagen und IOTA schon als Proof of Concept entwickelt haben, bezieht sich auf die sichere Durchführung von automatisierten remote Updates von Auto Software.

Auch in 2019 können wir erwarten, dass Unternehmen weiter gemeinsame Anwendungsfälle für IoT und Blockchain prüfen, um den geforderten Sicherheitsstandards gerecht zu werden.

Die größte Hürde: IoT Expertise

Die wohl größte Hürde für die Nutzung von IoT im größeren Maßstab, ist das Fehlen von genügend Fachkräften. Firmen sind schon jetzt bereit, hohe Gehälter für gut qualifizierte Mitarbeiter zu zahlen. Allerdings übersteigt die Nachfrage im hohen Maße das Angebot auf dem Markt.

Größere Unternehmen gehen daher vermehrt dazu über, kleine spezialisierte Start-Ups zu akquirieren, um diese Expertise für ihre Zwecke zu nutzen und zu integrieren. KMUs und Verwaltungen haben meist nur die Möglichkeit, sich diese Expertise über Dienstleister einzukaufen.

Die Nutzung von IoT wird auch den Fokus auf Daten und Datenmanagement intensivieren. Daher werden Unternehmen vermehrt die Rolle eines Chief Data Officer besetzen müssen, auch um den erhöhten Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden.

IoT ist in einigen Bereichen schon in der Masse angekommen. Das Ausmaß der potenziellen Anwendungen lässt sich allerdings weiterhin nicht überblicken. Auch im Jahr 2019 werden diverse weitere Anwendungsfälle hinzukommen, die einigen Branchen grundlegend verändern können.

Für die Anwendung von IoT im Cloud- und Workplace-Umfeld, insbesondere in Bezug auf ganzheitliche Monitoring-Ansätze, kontaktieren Sie uns gerne.

 

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Chancen und Risiken von Cloud-Services lassen sich auf hohem Abstraktionsgrad gut darstellen. Die Entscheidung, welcher Ihrer Geschäftsprozesse auf zielführende Weise durch einen Cloud-Service unterstützt werden kann, bedarf dabei sorgfältiger Vorarbeit und substanzieller Informationen. Wir unterstützen Sie herstellerneutral bei der Bewertung von Cloud-Services, damit Ihre IT-Strategie auf tragfähigen Informationen aufbaut.
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir auf Basis der Anforderungen Ihrer Unternehmensstruktur eine Zielarchitektur mit Fokus auf die unterschiedlichen Cloud-Strukturen und spezifische Parameter der Cloud-Anbieter. Durch Modellierung und Visualisierung stellen wir sicher, dass Ihre IT-Strategie durch die dafür konzipierten Lösungen passgenau umgesetzt wird. So können Sie sicher sein, dass durch die individuelle Architektur die angestrebten Ziele Ihres Unternehmens erreicht werden.
Im Rahmen Ihres Programm-Managements implementieren wir für Ihre Projekte ein agiles Projektmanagement. Dabei stellen wir die gebündelten Informationen aus der strategischen High-Level-Perspektive bis hinunter zur Umsetzungsebene in den Mittelpunkt der Steuerung. So ist gewährleistet, dass die zu erfüllenden Anforderungen klar identifiziert und entsprechend umgesetzt werden.
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